Betriebssystem
GetEnvironmentVariable#
Die Aktion GetEnvironmentVariable liest eine Umgebungsvariable aus und speichert ihren Wert in einer angegebenen Variable.
<GetEnvironmentVariable Name="" TargetProcess="false" TargetUser="false" TargetSystem="false" Condition="" Variable="{@Result}" IgnoreError="false" />Attribute:
- Name: Der Name der zu lesenden Umgebungsvariable.
- TargetProcess: Gibt an, ob die Variable für den aktuellen Prozess gilt (true oder false).
- TargetUser: Gibt an, ob die Variable für den aktuellen Benutzer gilt (true oder false).
- TargetSystem: Gibt an, ob die Variable für das gesamte System gilt (true oder false).
- Condition: (Optional) Steuert die Ausführung der Aktion. Wenn die Bedingung nicht erfüllt ist, wird die Aktion übersprungen.
- Variable: Die Variable, in der der Wert der Umgebungsvariable gespeichert wird.
- IgnoreError: (Optional) Wenn auf true gesetzt, werden auftretende Fehler ignoriert und die Aktion wird fortgesetzt.
Beispiel:
<GetEnvironmentVariable Name="PATH" TargetSystem="true" Condition="" Variable="{@Result}" IgnoreError="false" />Liest die Umgebungsvariable PATH auf Systemebene aus und speichert sie in der Variable {@Result}.
SetEnvironmentVariable#
Die Aktion SetEnvironmentVariable setzt oder aktualisiert den Wert einer Umgebungsvariable.
<SetEnvironmentVariable Name="" Value="" TargetProcess="false" TargetUser="false" TargetSystem="false" Condition="" Variable="{@Result}" IgnoreError="false" />Attribute:
- Name: Der Name der zu setzenden Umgebungsvariable.
- Value: Der Wert, der für die Umgebungsvariable gesetzt wird.
- TargetProcess: Gibt an, ob die Variable für den aktuellen Prozess gilt (true oder false).
- TargetUser: Gibt an, ob die Variable für den aktuellen Benutzer gilt (true oder false).
- TargetSystem: Gibt an, ob die Variable für das gesamte System gilt (true oder false).
- Condition: (Optional) Steuert die Ausführung der Aktion. Wenn die Bedingung nicht erfüllt ist, wird die Aktion übersprungen.
- Variable: (Optional) Eine Variable, in der gespeichert wird, ob die Aktion erfolgreich durchgeführt wurde. true oder false.
- IgnoreError: (Optional) Wenn auf true gesetzt, werden auftretende Fehler ignoriert und die Aktion wird fortgesetzt.
Beispiel:
<SetEnvironmentVariable Name="MY_APP_PATH" Value="C:\Programme\MeinApp" TargetUser="true" Condition="" Variable="{@Result}" IgnoreError="false" />Setzt die Umgebungsvariable MY_APP_PATH für den aktuellen Benutzer auf den Pfad C:\Programme\MeinApp.
GetFingerprint#
Die Aktion GetFingerprint berechnet einen Fingerprint basierend auf der Hardware des Rechners und einem angegebenen Schlüssel.
<GetFingerprint Key="" Condition="" Variable="{@Result}" IgnoreError="false" />
Attribute:
- Key: Der Schlüssel oder Wert, der für die Fingerprint-Berechnung verwendet wird.
- Condition: (Optional) Steuert die Ausführung der Aktion. Wenn die Bedingung nicht erfüllt ist, wird die Aktion übersprungen.
- Variable: Eine Variable, in der der ermittelte Fingerprint gespeichert wird.
- IgnoreError: (Optional) Wenn auf true gesetzt, werden auftretende Fehler ignoriert und die Aktion wird fortgesetzt.
Beispiel:
<GetFingerprint Key="MeineProgrammLizenz" Condition="" Variable="{@Result}" IgnoreError="false" />
Berechnet den Fingerprint für den Schlüssel MeineProgrammLizenz und speichert das Ergebnis in {@Result}.
ShellExecute#
Die Aktion ShellExecute führt ein externes Programm oder Skript aus und gibt die Ergebnisse zurück.
<ShellExecute File="" Arguments="" OutputData="{@OutputData}" ErrorData="{@ErrorData}" CreateNoWindow="true" RedirectStandardOutput="true" RedirectStandardError="true" UseShellExecute="false" Condition="" Variable="{@Result}" IgnoreError="false" />Attribute:
- File: Der Pfad zur auszuführenden Datei.
- Arguments: (Optional) Die Befehlszeilenargumente für das Programm.
- OutputData: Variable, in der die Standardausgabe gespeichert wird.
- ErrorData: Variable, in der die Fehlermeldungen gespeichert werden.
- CreateNoWindow: Gibt an, ob das Programm ohne Fenster gestartet wird (true oder false).
- RedirectStandardOutput: Gibt an, ob die Ausgabe des auszuführenden Programms in den Wert der Variablen unter OutputData geladen werden soll (true oder false).
- RedirectStandardError: Gibt an, ob die Ausgabe des auszuführenden Programms in den Wert der Variablen unter ErrorData geladen werden soll (true oder false).
- UseShellExecute: Gibt an, ob die Ausführung des Programms über die Kommandozeile stattfinden soll (true oder false).
- Condition: (Optional) Steuert die Ausführung der Aktion. Wenn die Bedingung nicht erfüllt ist, wird die Aktion übersprungen.
- Variable: (Optional) Eine Variable, in der gespeichert wird, ob die Aktion erfolgreich durchgeführt wurde. true oder false.
- IgnoreError: (Optional) Wenn auf true gesetzt, werden auftretende Fehler ignoriert und die Aktion wird fortgesetzt.
Beispiel:
<ShellExecute File="cmd.exe" Arguments="/c dir C:\Daten" OutputData="{@Output}" ErrorData="{@Error}" CreateNoWindow="true" RedirectStandardOutput="true" UseShellExecute="true" Condition="" Variable="{@Result}" IgnoreError="false" />Führt den Befehl dir C:\Daten aus und speichert die Standardausgabe in {@Output} und Fehlerausgaben in {@Error}.
IsProcessRunning#
Die Aktion IsProcessRunning prüft, ob ein bestimmter Prozess läuft.
<IsProcessRunning ProcessName="" Condition="" Variable="{@Result}" IgnoreError="false" />Attribute:
- ProcessName: Der Name des zu prüfenden Prozesses (z. B. notepad.exe).
- Condition: (Optional) Steuert die Ausführung der Aktion. Wenn die Bedingung nicht erfüllt ist, wird die Aktion übersprungen.
- Variable: Eine Variable, in der gespeichert wird, ob der Prozess am laufen ist. true oder false.
- IgnoreError: (Optional) Wenn auf true gesetzt, werden auftretende Fehler ignoriert und die Aktion wird fortgesetzt.
Beispiel:
<IsProcessRunning ProcessName="notepad.exe" Condition="" Variable="{@Result}" IgnoreError="false" />Prüft, ob der Prozess notepad.exe läuft, und speichert das Ergebnis in {@Result}.
IsServiceInstalled#
Die Aktion IsServiceInstalled prüft, ob ein bestimmter Windows-Dienst auf dem System installiert ist.
<IsServiceInstalled ServiceName="" Condition="" Variable="{@Result}" IgnoreError="false" />Attribute:
- ServiceName: Der Name des zu prüfenden Dienstes.
- Condition: (Optional) Steuert die Ausführung der Aktion. Wenn die Bedingung nicht erfüllt ist, wird die Aktion übersprungen.
- Variable: Eine Variable, in der gespeichert wird, ob der Dienst installiert ist (true oder false).
- IgnoreError: (Optional) Wenn auf true gesetzt, werden auftretende Fehler ignoriert und die Aktion wird fortgesetzt.
Beispiel:
<IsServiceInstalled ServiceName="Spooler" Condition="" Variable="{@Result}" IgnoreError="false" />Prüft, ob der Windows-Dienst Spooler (Druckwarteschlange) auf dem System installiert ist, und speichert das Ergebnis in (true oder false) {@Result}.
IsServiceRunning#
Die Aktion IsServiceRunning prüft, ob ein bestimmter Windows-Dienst aktuell läuft.
<IsServiceRunning ServiceName="" Condition="" Variable="{@Result}" IgnoreError="false" />
Attribute:
- ServiceName: Der Name des zu prüfenden Dienstes.
- Condition: (Optional) Steuert die Ausführung der Aktion. Wenn die Bedingung nicht erfüllt ist, wird die Aktion übersprungen.
- Variable: Eine Variable, in der gespeichert wird, ob der Dienst gestartet ist (true oder false).
- IgnoreError: (Optional) Wenn auf true gesetzt, werden auftretende Fehler ignoriert und die Aktion wird fortgesetzt.
Beispiel:
<IsServiceRunning ServiceName="Spooler" Condition="" Variable="{@Result}" IgnoreError="false" />
Prüft, ob der Windows-Dienst Spooler (Druckwarteschlange) aktuell läuft, und speichert das Ergebnis (true oder false) in {@Result}.
ServiceInstall#
Die Aktion ServiceInstall installiert einen neuen Windows-Dienst aus einer angegebenen Dienstdatei.
<ServiceInstall ServicePath="" ServiceFile="" ServiceName="" Condition="" Variable="{@Result}" IgnoreError="false" />Attribute:
- ServicePath: Der Pfad, in dem der Dienst installiert wird.
- ServiceFile: Die vollständige Datei des Dienstes (z. B. .exe oder .dll).
- ServiceName: Der Name des zu installierenden Dienstes.
- Condition: (Optional) Steuert die Ausführung der Aktion. Wenn die Bedingung nicht erfüllt ist, wird die Aktion übersprungen.
- Variable: Eine Variable, in der gespeichert wird, ob der Dienst erfolgreich installiert wurde (true oder false).
- IgnoreError: (Optional) Wenn auf true gesetzt, werden auftretende Fehler ignoriert und die Aktion wird fortgesetzt.
Beispiel:
<ServiceInstall ServicePath="C:\Programme\MeinDienst" ServiceFile="MeinDienst.exe" ServiceName="MeinService" Condition="" Variable="{@Result}" IgnoreError="false" />Installiert den Dienst MeinService aus der Datei MeinDienst.exe unter dem Pfad C:\Programme\MeinDienst.
ServiceUninstall#
Die Aktion ServiceUninstall deinstalliert einen vorhandenen Windows-Dienst.
<ServiceUninstall ServicePath="" ServiceFile="" ServiceName="" Condition="" Variable="{@Result}" IgnoreError="false" />Attribute:
- ServicePath: Der Pfad, aus dem der Dienst entfernt wird.
- ServiceFile: Die Datei des zu deinstallierenden Dienstes.
- ServiceName: Der Name des zu deinstallierenden Dienstes.
- Condition: (Optional) Steuert die Ausführung der Aktion. Wenn die Bedingung nicht erfüllt ist, wird die Aktion übersprungen.
- Variable: Eine Variable, in der gespeichert wird, ob der Dienst erfolgreich deinstalliert wurde (true oder false).
- IgnoreError: (Optional) Wenn auf true gesetzt, werden auftretende Fehler ignoriert und die Aktion wird fortgesetzt.
Beispiel:
<ServiceUninstall ServicePath="C:\Programme\MeinDienst" ServiceFile="MeinDienst.exe" ServiceName="MeinService" Condition="" Variable="{@Result}" IgnoreError="false" />
Deinstalliert den Dienst MeinService, der unter dem Pfad C:\Programme\MeinDienst installiert ist.
ServiceStart#
Die Aktion ServiceStart startet einen Windows-Dienst und wartet optional auf den Status „Running“.
<ServiceStart ServiceName="" WaitForStatusRunning="false" Condition="" Variable="{@Result}" IgnoreError="false" />Attribute:
- ServiceName: Der Name des zu startenden Dienstes.
- WaitForStatusRunning: Gibt an, ob auf den Status "Running" gewartet wird (true oder false).
- Condition: (Optional) Steuert die Ausführung der Aktion. Wenn die Bedingung nicht erfüllt ist, wird die Aktion übersprungen.
- Variable: (Optional) Eine Variable, in der gespeichert wird, ob die Aktion erfolgreich durchgeführt wurde. true oder false.
- IgnoreError: (Optional) Wenn auf true gesetzt, werden auftretende Fehler ignoriert und die Aktion wird fortgesetzt.
Beispiel:
<ServiceStart ServiceName="Spooler" WaitForStatusRunning="true" Condition="" Variable="{@Result}" IgnoreError="false" />Startet den Dienst Spooler (Druckwarteschlange) und wartet, bis der Status "Running" erreicht ist.
ServiceStop#
Die Aktion ServiceStop stoppt einen Windows-Dienst und wartet optional auf den Status „Stopped“.
<ServiceStop ServiceName="" WaitForStatusStopped="false" Condition="" Variable="{@Result}" IgnoreError="false" />Attribute:
- ServiceName: Der Name des zu stoppenden Dienstes.
- WaitForStatusStopped: Gibt an, ob auf den Status „Stopped“ gewartet wird (true oder false).
- Condition: (Optional) Steuert die Ausführung der Aktion. Wenn die Bedingung nicht erfüllt ist, wird die Aktion übersprungen.
- Variable: (Optional) Eine Variable, in der gespeichert wird, ob die Aktion erfolgreich durchgeführt wurde. true oder false.
- IgnoreError: (Optional) Wenn auf true gesetzt, werden auftretende Fehler ignoriert und die Aktion wird fortgesetzt.
Beispiel:
<ServiceStop ServiceName="Spooler" WaitForStatusStopped="true" Condition="" Variable="{@Result}" IgnoreError="false" />
Stoppt den Dienst Spooler (Druckwarteschlange) und wartet, bis der Status „Stopped“ erreicht ist.
KillTask#
Die Aktion KillTask beendet einen laufenden Prozess.
<KillTask Process="" Condition="" Variable="{@Result}" IgnoreError="false" />Attribute:
- Process: Der Name des zu beendenden Prozesses (z. B. notepad.exe).
- Condition: (Optional) Steuert die Ausführung der Aktion. Wenn die Bedingung nicht erfüllt ist, wird die Aktion übersprungen.
- Variable: (Optional) Eine Variable, in der gespeichert wird, ob die Aktion erfolgreich durchgeführt wurde. true oder false.
- IgnoreError: (Optional) Wenn auf true gesetzt, werden auftretende Fehler ignoriert und die Aktion wird fortgesetzt.
Beispiel:
<KillTask Process="notepad.exe" Condition="" Variable="{@Result}" IgnoreError="false" />Beendet den Prozess notepad.exe, falls dieser läuft.
RegAsm#
Die Aktion RegAsm registriert oder deregistriert eine .NET-Assembly-Datei (z. B. DLL).
<RegAsm File="" Arguments="" OutputData="{@OutputData}" ErrorData="{@ErrorData}" Condition="" Variable="{@Result}" IgnoreError="false" />Attribute:
- File: Der Pfad zur .NET-Assembly-Datei.
- Arguments: (Optional) Zusätzliche Argumente für den Befehl.
- OutputData: Variable, in der die Standardausgabe gespeichert wird.
- ErrorData: Variable, in der die Fehlermeldungen gespeichert werden.
- Condition: (Optional) Steuert die Ausführung der Aktion. Wenn die Bedingung nicht erfüllt ist, wird die Aktion übersprungen.
- Variable: (Optional) Eine Variable, in der gespeichert wird, ob die Aktion erfolgreich durchgeführt wurde. true oder false.
- IgnoreError: (Optional) Wenn auf true gesetzt, werden auftretende Fehler ignoriert und die Aktion wird fortgesetzt.
Beispiel:
<RegAsm File="C:\Programme\MeineLib.dll" Arguments="/codebase" OutputData="{@Output}" ErrorData="{@Error}" Condition="" Variable="{@Result}" IgnoreError="false" />Registriert die .NET-Assembly MeineLib.dll mit dem Argument /codebase.
RegSvr32#
Die Aktion RegSvr32 registriert oder deregistriert eine COM-DLL oder OCX-Datei.
<RegSvr32 File="" Arguments="" OutputData="{@OutputData}" ErrorData="{@ErrorData}" Condition="" Variable="{@Result}" IgnoreError="false" />Attribute:
- File: Der Pfad zur DLL- oder OCX-Datei.
- Arguments: (Optional) Zusätzliche Argumente für die Registrierung (z. B. /u für Deregistrierung).
- OutputData: Variable, in der die Standardausgabe gespeichert wird.
- ErrorData: Variable, in der die Fehlermeldungen gespeichert werden.
- Condition: (Optional) Steuert die Ausführung der Aktion. Wenn die Bedingung nicht erfüllt ist, wird die Aktion übersprungen.
- Variable: (Optional) Eine Variable, in der gespeichert wird, ob die Aktion erfolgreich durchgeführt wurde. true oder false.
- IgnoreError: (Optional) Wenn auf true gesetzt, werden auftretende Fehler ignoriert und die Aktion wird fortgesetzt.
Beispiel:
<RegSvr32 File="C:\Programme\MeineKomponente.dll" Arguments="/s" OutputData="{@Output}" ErrorData="{@Error}" Condition="" Variable="{@Result}" IgnoreError="false" />
Registriert die MeineKomponente.dll still (ohne Dialog).
GetWMIClassInstance#
Die Aktion GetWMIClassInstance liest eine bestimmte Instanz einer WMI-Klasse aus.
<GetWMIClassInstance Data="{@myList}" Class="Win32_Processor" Instance="0" Variable="{@Result}" />Attribute:
- Data: Variable, in der die WMI-Daten gespeichert werden.
- Class: Der Name der WMI-Klasse (z. B. Win32_Processor).
- Instance: Der Index der Instanz (Standardwert: 0).
- Condition: (Optional) Steuert die Ausführung der Aktion. Wenn die Bedingung nicht erfüllt ist, wird die Aktion übersprungen.
- Variable: (Optional) Eine Variable, in der gespeichert wird, ob die Aktion erfolgreich durchgeführt wurde. true oder false.
- IgnoreError: (Optional) Wenn auf true gesetzt, werden auftretende Fehler ignoriert und die Aktion wird fortgesetzt.
Beispiel:
<GetWMIClassInstance Data="{@myList}" Class="Win32_Processor" Instance="0" Variable="{@Result}" />Liest die erste Instanz der Win32_Processor-Klasse aus und speichert die Ergebnisse in {@myList}.
GetWMIClassInstanceCount#
Die Aktion GetWMIClassInstanceCount ermittelt die verfügbaren Instanzen einer bestimmten WMI-Klasse.
<GetWMIClassInstanceCount Class="Win32_Processor" Variable="{@Result}" />Attribute:
- Class: Der Name der WMI-Klasse.
- Variable: Variable, in der die Anzahl der Instanzen gespeichert wird.
- Condition: (Optional) Steuert die Ausführung der Aktion. Wenn die Bedingung nicht erfüllt ist, wird die Aktion übersprungen.
- IgnoreError: (Optional) Wenn auf true gesetzt, werden auftretende Fehler ignoriert und die Aktion wird fortgesetzt.
Beispiel:
<GetWMIClassInstanceCount Class="Win32_LogicalDisk" Variable="{@Result}" />Zählt die verfügbaren Instanzen der WMI-Klasse Win32_LogicalDisk und speichert das Ergebnis in {@Result}.
GetWMIDataValue#
Die Aktion GetWMIDataValue liest einen bestimmten Wert aus einer WMI-Daten Instanz aus.
<GetWMIDataValue Data="{@myList}" Key="" Variable="{@Result}" />Attribute:
- Data: Die WMI-Daten Instanz, aus denen der Wert gelesen wird.
- Key: Der Name des Wertes, der ausgelesen werden soll.
- Variable: Variable, in der der ausgelesene Wert gespeichert wird.
- Condition: (Optional) Steuert die Ausführung der Aktion. Wenn die Bedingung nicht erfüllt ist, wird die Aktion übersprungen.
- IgnoreError: (Optional) Wenn auf true gesetzt, werden auftretende Fehler ignoriert und die Aktion wird fortgesetzt.
Beispiel:
<GetWMIDataValue Data="{@myList}" Key="Name" Variable="{@Result}" />
Liest den Wert Name aus den gespeicherten WMI-Daten Instanz {@myList} und speichert ihn in die Variable {@Result}.
Übersicht von WMI Klassen#
Es gibt viele interessante WMI-Klassen, die für verschiedene Zwecke nützlich sind. Hier ist eine Auswahl gängiger und hilfreicher WMI-Klassen, aufgeteilt nach Anwendungsfällen:
Hardware-Informationen#
Diese Klassen liefern Informationen über die Hardware des Systems.
- Win32_Processor
Informationen über die CPU, wie Name, Taktfrequenz und Anzahl der Kerne.- Nützliche Eigenschaften:
Name,MaxClockSpeed,NumberOfCores,ProcessorId
- Nützliche Eigenschaften:
- Win32_PhysicalMemory
Details über den installierten Arbeitsspeicher (RAM).- Nützliche Eigenschaften:
Capacity,Speed,Manufacturer,PartNumber
- Nützliche Eigenschaften:
- Win32_DiskDrive
Informationen zu Festplatten.- Nützliche Eigenschaften:
Model,Size,SerialNumber,InterfaceType
- Nützliche Eigenschaften:
- Win32_VideoController
Informationen über die Grafikkarte.- Nützliche Eigenschaften:
Name,AdapterRAM,DriverVersion,VideoModeDescription
- Nützliche Eigenschaften:
- Win32_BIOS
Informationen zum BIOS des Systems.- Nützliche Eigenschaften:
Manufacturer,SMBIOSBIOSVersion,SerialNumber,ReleaseDate
- Nützliche Eigenschaften:
Betriebssystem-Informationen#
Diese Klassen helfen bei der Analyse des Betriebssystems.
- Win32_OperatingSystem
Details zum installierten Betriebssystem.- Nützliche Eigenschaften:
Caption,Version,OSArchitecture,LastBootUpTime,InstallDate
- Nützliche Eigenschaften:
- Win32_ComputerSystem
Informationen zum Computer selbst.- Nützliche Eigenschaften:
Manufacturer,Model,TotalPhysicalMemory,SystemType
- Nützliche Eigenschaften:
- Win32_BootConfiguration
Informationen zu den Boot-Einstellungen.- Nützliche Eigenschaften:
BootDirectory,ConfigurationPath
- Nützliche Eigenschaften:
Netzwerk-Informationen#
Diese Klassen bieten Netzwerkdaten wie Adapter, IP-Adressen und Verbindungen.
- Win32_NetworkAdapter
Details zu Netzwerkadaptern.- Nützliche Eigenschaften:
Name,MACAddress,NetEnabled,Speed
- Nützliche Eigenschaften:
- Win32_NetworkAdapterConfiguration
Konfigurationseinstellungen der Netzwerkadapter.- Nützliche Eigenschaften:
IPAddress,IPSubnet,DefaultIPGateway,DHCPEnabled,MACAddress
- Nützliche Eigenschaften:
- Win32_PingStatus
Hilft beim Testen der Erreichbarkeit von Netzwerken.
Speichernutzung und Laufwerke#
- Win32_LogicalDisk
Informationen zu logischen Laufwerken (z. B. C:, D:).- Nützliche Eigenschaften:
DeviceID,FreeSpace,Size,FileSystem
- Nützliche Eigenschaften:
- Win32_Volume
Informationen zu Laufwerksvolumen.- Nützliche Eigenschaften:
DriveLetter,Capacity,FreeSpace,Label
- Nützliche Eigenschaften:
- Win32_ShadowCopy
Details zu Schattenkopien (Snapshots).
Prozesse und Dienste#
Diese Klassen überwachen laufende Prozesse und Dienste.
- Win32_Process
Informationen zu laufenden Prozessen.- Nützliche Eigenschaften:
Name,ProcessId,ParentProcessId,CommandLine,ExecutablePath
- Nützliche Eigenschaften:
- Win32_Service
Informationen zu Diensten.- Nützliche Eigenschaften:
Name,State,StartMode,PathName,DisplayName
- Nützliche Eigenschaften:
Energieverwaltung#
Für die Überwachung von Akkustatus und Stromverbrauch.
- Win32_Battery
Informationen zum Akku des Geräts.- Nützliche Eigenschaften:
BatteryStatus,EstimatedChargeRemaining,EstimatedRunTime
- Nützliche Eigenschaften:
- Win32_PowerPlan
Informationen zu aktuellen Energieplänen.
Benutzer und Sicherheit#
- Win32_UserAccount
Details zu Benutzerkonten.- Nützliche Eigenschaften:
Name,FullName,SID,LocalAccount
- Nützliche Eigenschaften:
- Win32_Group
Informationen zu Gruppen auf dem System.- Nützliche Eigenschaften:
Name,Description
- Nützliche Eigenschaften:
- Win32_LogonSession
Informationen zu laufenden Anmeldesitzungen.- Nützliche Eigenschaften:
LogonId,StartTime,AuthenticationPackage
- Nützliche Eigenschaften:
Drucker und Peripheriegeräte#
- Win32_Printer
Informationen zu installierten Druckern.- Nützliche Eigenschaften:
Name,Default,PrinterStatus,Local
- Nützliche Eigenschaften:
- Win32_USBController
Details zu USB-Controllern und angeschlossenen Geräten.- Nützliche Eigenschaften:
Name,Status,DeviceID
- Nützliche Eigenschaften:
- Win32_PnPEntity
Informationen zu Plug-and-Play-Geräten.
Zeit und Systemereignisse#
- Win32_LocalTime
Aktuelle Systemzeit und Datum. - Win32_SystemTimeZone
Informationen zur Zeitzone des Systems. - Win32_NTLogEvent
Zugriff auf Ereignisprotokolle (z. B. Anwendungs-, Sicherheits- und Systemprotokolle).- Nützliche Eigenschaften:
EventCode,Type,SourceName,Message,TimeGenerated
- Nützliche Eigenschaften:
Mit diesen WMI-Klassen können nahezu alle Aspekte eines Systems überwacht, analysiert oder sogar automatisiert werden.
Beispiel: Nutzung von WMI-Klassen#
Ein praktisches Beispiel, um die CPU-Details (Win32_Processor) auszulesen:
<GetWMIClassInstance Data="{@ProcessorData}" Class="Win32_Processor" Instance="0" Variable="{@Result}" />
<GetWMIDataValue Data="{@ProcessorData}" Key="Name" Variable="{@ProcessorName}" />- Win32_Processor wird abgefragt.
- Der CPU-Name wird über GetWMIDataValue aus den WMI-Daten extrahiert und in {@ProcessorName} gespeichert.
WindowsProductKey#
Die Aktion WindowsProductKey liest den Produktschlüssel der aktuellen Windows-Installation aus.
<WindowsProductKey Variable="{@Result}" />Attribute:
- Variable: Die Variable, in der der Produktschlüssel gespeichert wird.
- Condition: (Optional) Steuert die Ausführung der Aktion. Wenn die Bedingung nicht erfüllt ist, wird die Aktion übersprungen.
- IgnoreError: (Optional) Wenn auf true gesetzt, werden auftretende Fehler ignoriert und die Aktion wird fortgesetzt.
Beispiel:
<WindowsProductKey Variable="{@WindowsKey}" />Liest den Windows-Produktschlüssel aus und speichert ihn in die Variable {@WindowsKey}.
Parameter#
| Parameter | Wert (Beispiel) |
| {@CommandLine} | "C:\Program Files (x86)\LogiSoft Batchpad\Batchpad.exe" |
| {@ComputerName} | DEVWIN10 |
| {@ComputerUser} | LogiSoft |
| {@ComputerDomain} | DEVWIN10 |
| {@SystemName} | Microsoft Windows 10 Pro |
| {@SystemVersion} | 6.2.9200.0 |
| {@Is64BitOperatingSystem} | True |
| {@InstalledUICulture} | de-DE |